Next leap forward

Um den nächsten Schritt nach vorne zu machen und um uns von einem im Bereich erneuerbarer Energien gewachsenen Unternehmen hin zu einem modernen Unternehmen für Investitionen in die Energiewende zu entwickeln, haben wir drei neue strategische Initiativen definiert. Durch diese Weiterentwicklung wollen wir das gesamte Spektrum der Möglichkeiten nutzen, die sich uns innerhalb der Energiewende und durch unsere deutlich gewachsenen Pipeline bieten.  

FAQ

Warum beteiligt sich die Pacifico Renewables Yield AG als Ankeraktionär an der clearvise AG?

Wir wollen unser Geschäftsmodell weiterentwickeln und sehen in der clearvise AG den richtigen Partner für die geplante Zusammenarbeit.

Warum wird die clearvise AG nicht übernommen?

Im Gegensatz zu einer Übernahme werden bei dieser Transaktion zwei starke Unternehmen mit unterschiedlich ausgeprägten Geschäftsmodellen entstehen. Weder die Unternehmen noch die Energiewende würden von einer Übernahme profitieren, die beide Unternehmen für längere Zeit lähmen würde. Das Ziel ist, unser Geschäftsmodell zu erweitern und mit der clearvise AG gemeinsam den zweitgrößten gelisteten unabhängigen Stromerzeuger entstehen zu lassen.

Welchen Mehrwert schafft die Weiterentwicklung des Geschäftsmodells der Pacifico Renewables Yield AG für ihre Aktionäre?

Wir verbinden den stabilen Kern unseres Geschäftsmodells – durch unsere Beteilung an der clearvise AG – mit vielversprechenden skalierbaren grünen Technologien wie zum Beispiel Batteriespeicheranlagen und effizienten Investitionslösungen, mit denen wir mehr institutionelles Kapital in die Energiewende kanalisieren wollen. Damit erweitern wir das konservative Geschäftsmodell des Anlagenbetriebs um Investitionen, die entweder durch ein anderes Risiko-Rendite-Profil (z.B. Batteriespeicheranlagen) mehr Rendite erwirtschaften oder durch eine sogenannte „Gebühren-Komponente“ (z.B. Co-Investments) in Kombination mit weniger bilanziellem Eigenkapital eine höhere Eigenkapitalrendite erwirtschaften.

Ist das eine komplett neue Strategie oder nur eine strategische Anpassung?

Es handelt sich um eine Weiterentwicklung unseres Geschäftsmodells. Für uns ist es der nächste logische Schritt, um uns von einem im Bereich erneuerbarer Energien gewachsenen hin zu einem Unternehmen für Investitionen in die Energiewende weiterzuentwickeln.

Wird die strategische Weiterentwicklung noch ausführlich erklärt werden?

Wir werden unsere Aktionäre wie immer transparent auf dem Laufenden halten. Die wesentlichen nächste Schritte wurden im Kontext der Transaktion bereits skizziert. Überraschungen wird es keine geben.

Was verbirgt sich hinter dem „Rebranding“?

Wir entwickeln uns weiter. Dies soll sich auch in unserer Marke, dem, wofür wir stehen, widerspiegeln.

Was genau steht in dem MoU mit der clearvise AG?

Vorbehaltlich des Abschlusses einer verbindlichen Vereinbarung, der weiteren Marktentwicklung und der Zustimmung ihrer zuständigen Gremien (einschließlich der Hauptversammlungen beider Gesellschaften) streben die Parteien des MoU in einem zweiten Schritt an, das bestehende europäische Wind- und Solarportfolio der Gesellschaft, nicht jedoch die Pipeline der Gesellschaft, im Tausch gegen neu zu schaffende clearvise-Aktien und eine an die Gesellschaft zu zahlende Barkomponente in die clearvise AG einzubringen. Die Parteien rechnen damit, dass eine solche Einbringung die Beteiligung der Gesellschaft an der clearvise auf langfristig ca. 40 % erhöhen würde; der Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung soll damit ebenso wenig verbunden sein wie eine Veränderung der bestehenden Freiverkehrsnotierung der clearvise AG. Das MoU sieht jedoch eine angemessene Vertretung der Gesellschaft im Aufsichtsrat der clearvise AG vor.

Warum hat die Pelion Green Future zu diesem Umtauschverhältnis getauscht?

Die strategische Beteiligung an der clearvise AG wurde von der Tochtergesellschaft der Arvantis-Gruppe für erneuerbare Energien, der Pelion Green Future, unterstützt. Jeremias Heinrich, Gründer und Geschäftsführer der Arvantis Gruppe: „Wir sind entschlossen, Pacifico Renewables beim Aufbau eines führenden Unternehmens für die Energiewende kontinuierlich zu unterstützen. Dieser Schritt stellt den Beginn eines Übergangs zu einem breiteren Geschäftsmodell dar, das perfekt geeignet ist, von einer Vielzahl von Möglichkeiten zu profitieren, die sich durch die fortschreitende Revolution grüner Energieversorgung ergeben. Das Umtauschverhältnis war bei dieser Transaktion daher nur ein zweitrangiger Aspekt für uns.“

Bis wann soll der zweite Schritt der Transaktion abgeschlossen werden?

Wir streben gemeinsam mit der clearvise AG an, den zweiten Schritt bis Jahresende umzusetzen.

Was sind die Risiken und Herausforderungen des zweiten Schrittes?

Wir haben mit dem Management der clearvise AG ein gemeinsames Verständnis, wie der zweite Schritt umgesetzt werden soll und alle wichtigen Meilensteine fest im Blick. Die sogenannten „unbekannten Unbekannten“ gibt es bei so großen Transaktionen immer, aber auch diese werden wir gemeinsam in den Griff bekommen.

Was passiert, wenn der zweite Schritt scheitert?

Die Gesamttransaktion ergibt für beide Unternehmen so viel Sinn, dass ein Scheitern nicht Teil des gemeinsamen Plans ist. Losgelöst davon stiftet der erste Schritt isoliert betrachtet bereits Wert für unsere Aktionäre.

Warum bleibt die Pacifico Renewables Yield AG nicht bei dem, was sie gut kann?

Genau das tun wir. Wir sind ein junges, dynamisches und agiles Unternehmen mit dem Ziel, die Energiewende zu beschleunigen. Wir haben in Rekordzeit ein profitables Wind- und Solarparkportfolio aufgebaut und gezeigt, dass wir Eigen- und Fremdkapital in intelligenten Strukturierungen in die Energiewende kanalisieren können. Eben damit machen wir weiter und freuen uns darauf.

Wie wollen Sie institutionelle Investoren überzeugen?

Das haben wir bereits bei vergangenen Kapitalerhöhungen und erst kürzlich mit der UBS Asset Management für unser erstes grünes Darlehen getan. Unser Wachstum und unsere Fähigkeit, komplexe Transaktionen strukturieren zu können, spricht für uns.

Was passiert mit der Pipeline?

Der Aufbau unserer Pipeline gehört zweifelsohne zu unseren größten Erfolgen in den letzten Jahren. Tatsächlich wurde sie “zu groß”, um das volle Potential dieser Pipeline selbst zu realisieren. Deshalb wollen wir die Pipeline für andere wie die clearvise AG und institutionelle Investoren öffnen.

Warum glauben Sie so sehr an Batteriespeicher?

Wir sind überzeugt davon, dass Batteriespeicheranlagen eine zentrale Rolle für den Erfolg der Energiewende insgesamt einnehmen werden. Mit dem zunehmenden Ausbau erneuerbarer Energien werden unsere Stromnetze immer stärker strapaziert, da der Netzausbau nicht schnell genug voranschreitet. Batterien können hier dabei helfen, Netzüberlastungen abzufedern und Schwankungen zu minimieren.

Werden sie bei der Batterietechnologie auch nachhaltige Kriterien ansetzen?

Wir wenden auf alles, was wir tun, Nachhaltigkeitskriterien an.

Was kommt nach Batteriespeicheranlagen?

Die Energiewende ist voll mit spannenden Themen. „Community Solar“ ist eine dieser spannenden Entwicklungen mit Blick auf Dezentralität, Wasserstoff ist in aller Munde, aber es wird sich zeigen, welches Thema sich durchsetzen wird.